Mein Wunschkunde ...

Ja, wer ist eigentlich Ihr Wunschkunde? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Oder ist es Ihnen ganz egal wer bei Ihnen anklopft? Es wird einfach jeder bedient, auch wenn die nachgefragten Leistungen mal gar nicht zu Ihrem eigentlichen Angebot gehören – Hauptsache der Auftrag bringt Umsatz?

 

So sollten Sie besser nicht denken. Denn diese Einstellung bringt unzählige Nachteile mit sich:

 

Dies ist ein Beitrag für die Blogparade „Mein Wunschkunde ist…“ auf sascha-theobald.de.

 

 

Die Nachteile von Bauchladenanbietern

 

Sie brauchen länger

 

Wenn man jeden bedienen möchte, muss man sich ständig auf`s Neue in die Materie einarbeiten. Ihr Zeitaufwand pro Auftrag steigt deshalb enorm an. Es kann sogar so weit gehen, dass Sie sich ständig mit Aufträgen herumschlagen müssen, die Sie zum allerersten Mal ausführen. Im Extremfall bedeutet dies, dass Sie so lange für den Auftrag brauchen, dass er sich für Sie gar nicht mehr auszahlt, da Sie all die Stunden unmöglich vom Kunden verlangen können.

 

Sie liefern schlechtere Qualität

 

Dadurch, dass Sie alles für jeden anbieten, sind Sie nirgends wirklich gut. Deshalb kann es leicht sein, dass Sie dem Kunden nicht die Qualität liefern, die dieser eigentlich von Ihnen erwartet hätte. Dies sorgt häufig für Reklamationen und langfristig für ein mieses Image. Mit der Zeit kann es sein, dass Sie dadurch überhaupt keine Aufträge mehr bekommen.

 

Man nimmt Sie nicht ernst

 

Seien Sie mal ehrlich: Nehmen Sie einen Anbieter ernst, der behauptet, Ihnen alles in bester Qualität anbieten zu können? Gehen Sie lieber zu einem Unternehmensberater, der sich auf genau jenen Spezialbereich, in dem Sie ein Problem haben, spezialisiert hat? Oder entscheiden Sie sich für jenen Unternehmensberater, der dieses Spezialthema eben auch anbietet – neben 100 anderen Themen? Wem trauen Sie eher zu, eine gute Leistung zu liefern?

 

Ihre Preise dürfen nicht zu hoch sein

 

Wenn man alles für jeden anbietet, dann unterscheidet man sich nicht von der Konkurrenz. Die verfolgt in den meisten Fällen nämlich eine ähnliche, wenn nicht sogar dieselbe Strategie. Grund ist zum Einen die ständige Existenzangst von Selbständigen. Zum anderen ist da auch noch die Gier. Wenn man mal „Nein“ sagt, dann geht der Interessent ja schließlich zur Konkurrenz – oh mein Gott! Resultat dieses Denkens ist, dass die Preise generell sehr niedrig sind. Unterscheidung ist nicht möglich – wenn dann nur über den Preis. Das hat oft fatale Folgen. Denn an der Preisschraube drehen können alle, nicht nur Sie.

 

Probleme, up to date zu bleiben

 

Man stelle sich mal vor, man muss sich in 100 Dingen gleichzeitig auskennen. Wenn man nicht möchte, dass die Qualität sinkt (siehe zweiter Nachteil), dann muss man viel Zeit und Geld in Weiterbildung investieren. Das wächst einem schnell mal über den Kopf. Das Blöde dabei ist nämlich, dass man sowieso schon mehr Zeit für die einzelnen Aufträge investieren muss, wenn man ein Bauchladenangebot hat (siehe Nachteil Nummer eins). Hinzu kommt jetzt auch noch, dass man mehr Zeit dafür braucht, um up to date zu bleiben.

 

Man muss ständig akquirieren

 

Und da gibt es zu allem Überdruss auch noch einen dritten Zeitfresser: Die Akquisition fällt Bauchladenanbietern nämlich ebenso schwerer. Spezialisten sind häufig in der glücklichen Lage, dass Kunden aufgrund von Weiterempfehlungen von alleine auf das eigene Unternehmen aufmerksam werden. Bei Bauchladenanbietern ist das selten der Fall.

 

Werbung fällt schwerer

 

Zudem fällt Spezialisten die Werbung an sich viel leichter. Sie können sich auf genau ein Thema konzentrieren und den Werbeempfänger somit immer mit der gleichen Botschaft ansprechen. Der Bauchladenanbieter steht ständig vor dem Problem, unterschiedliche Leistungen anpreisen zu müssen.

 

 

Wer ist Ihr Wunschkunde?

 

Überlegen Sie sich also, wer Ihr Wunschkunde ist! Liefern Sie genau diesem Wunschkunden ein unwiderstehliches Angebot. (Das heißt natürlich nicht, dass Sie niemand anderem mehr Leistungen anbieten können - nur sollten Sie sich immer der möglichen Nachteile bewusst sein.)

 

Hier sind einige Fragen, die Sie sich stellen könnten, um Ihr optimales Produkt-/Leistungsangebot und Ihren perfekten Wunschkunden zu finden:

 

Was können wir am besten? Welche Leistungen bieten wir besser an als die Konkurrenz?

 

Welche bereits angebotenen Leistungen bieten die größten Zukunftspotentiale?

 

Wo hat die Konkurrenz Schwächen, die wir ausnutzen könnten?

 

In welchen Bereichen trauen uns (Wunsch-)Kunden zu, besser zu sein als die Konkurrenz?

 

In welchen Bereichen gibt es die höchsten Lerngewinne? In welchen Bereichen haben wir den größten Vorteil in puncto Produktivitätsgewinne aufgrund schnellerer und besserer Durchführung der Leistungen (im Vergleich zur Konkurrenz)?

 

Wer sind momentan unsere drei profitabelsten Kunden? Welche Leistungen fragen diese nach?

 

Zu welchen Kunden haben wir den besten Draht? Zu welchen Kunden passen wir aufgrund unserer Werte und unserer Unternehmensphilosophie am besten?

 

Gibt es Überschneidungen? Sind vielleicht unsere profitabelsten Kunden auch jene, zu denen wir den besten Draht haben?

 

Welche Erwartungen haben unsere (Wunsch-)Kunden an unser Leistungsangebot? Warum kaufen Kunden bei uns und nicht bei der Konkurrenz?

 

 

PS

 

Auf meinem Blog unter http://1001erfolgsgeheimnisse.com läuft ebenfalls noch bis 5. April 2013 eine Blogparade. Das Thema lautet: „Bringt Bloggen überhaupt noch was?

 

 

 

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