Was Unternehmer aus einer Harvardstudie lernen können

Sie haben vielleicht schon einmal von der berühmten Harvardstudie zum Thema Zielsetzung gehört.

Dabei wurden Harvard-Studenten gefragt, ob sie sich Ziele gesetzt haben. Die Mehrheit der Studenten setzte sich keinerlei Ziele.

Nach knapp 20 Jahren hat man sie erneut nach ihrem Einkommen befragt. Die Ergebnisse fielen sehr eindeutig zugunsten jener ehemaligen Studenten aus, die sich Ziele gesetzt hatten.

 

 

Die Ergebnisse der Harvardstudie

 

Zwischen 1979 und 1989 wurden Harvard-Absolventen angeblich dazu befragt, ob sie sich berufliche Ziele setzen. Dabei zeigte sich, dass der Anteil der Studenten, die sich ernsthaft über Ziele Gedanken machte und diese sogar aufschrieben, verschwindend gering ist.

 

Im Detail zeigte die Befragung folgende Ergebnisse:

  • 83 Prozent der Harvard-Absolventen hatten sich keinerlei berufliche Ziele gesetzt. Das durchschnittliche Einkommen dieser Personengruppe wurde als Vergleichsmaßstab für die anderen beiden Gruppen herangezogen.
  • 14 Prozent der Harvard-Absolventen hatten sich klare berufliche Ziele gesetzt. Allerdings haben sie diese Ziele nicht schriftlich fixiert. Ihr durchschnittliches Einkommen war in etwa dreimal so hoch wie jenes der Vergleichsgruppe ohne konkreter Zielsetzungen.
  • Nur drei Prozent der befragten Harvard-Absolventen hatten sich klare und vor allem schriftliche berufliche Ziele gesetzt. Das Ergebnis war gewaltig: Diese Gruppe verdiente im Durchschnitt in etwa das Zehnfache im Verhältnis zu jener Vergleichsgruppe, die sich keine Ziele setzte!

 

 

Was Unternehmer daraus lernen können

 

Viele halten die Harvardstudie ja nur für eine Legende. Manch einer behauptet sie wurde nie durchgeführt. Das ist durchaus möglich. Trotzdem glaube ich, dass am Setzen von Zielen was dran ist.

 

Wer keine Ziele hat, der kann auch keine Pläne machen. Er irrt planlos umher. Das berufliche Tun ist dann meist von unproduktivem Aktionismus geprägt – also viel arbeiten aber nur wenig leisten. Wenn Sie wissen, wohin Sie wollen, dann können Sie jedoch klare Pläne schmieden und sich Maßnahmen überlegen, um Ihre Ziele zu erreichen.

 

Erst durch Ziele wird man produktiv, da man sich auf die wirklich wichtigen Sachen konzentriert – eben auf jene, die einem dem Ziel näher bringen.

 

Dabei dürfte es wichtig sein, dass Sie Ihre Ziele schriftlich fixieren. Die Schriftlichkeit bringt nämlich gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Das Niederschreiben ist so etwas wie ein Vertrag mit sich selbst. Allein dadurch bekommt das  Ziel bereits zusätzliches Gewicht.
  • Durch das Niederschreiben sind Sie gezwungen, das Ziel genau zu formulieren und sich eingehender damit auseinanderzusetzen.
  • Manche behaupten sogar, dass durch die Schriftlichkeit das Ziel ins Unterbewusstsein gelangt. Das Unterbewusstsein sorgt dann dafür, dass man sein Ziel erreicht.
  • Vor allem längerfristige Ziele werden durch das Niederschreiben nicht so schnell vergessen.

 

Verfolgen Sie bereits Ziele für Ihr (künftiges) Unternehmen? Nein? Dann wird es aber Zeit :-)

 

 

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