14.05.2010
09:31

Lieber angestellt als selbständig?

In Deutschland ist vor kurzem eine Studie zum Gründerklima vom „Global Entrepreneurship Monitor“ (GEM) erschienen. Dabei zeigte sich, dass in Deutschland der Mut und das Wissen zur Existenzgründung häufig fehlen.

 

Der Mut zur Gründung fehlt

 

Laut dieser Studie planen oder gründen lediglich vier Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland ein Unternehmen. Die Gründe hierzu liegen insbesondere in der Angst vorm Scheitern. Vor allem finanzielle Sorgen sind es, die Gründungswillige vor dem Schritt in die Selbständigkeit oftmals abhalten.

 

Darüber hinaus ist laut der Studie Optimismus in Deutschland nicht weit verbreitet: nur 24% der Befragten sahen gute Gründungschancen im Jahr 2009.

 

Weiters interessant an dieser Studie ist, dass nur noch 45 Prozent der 18- bis 64-jährigen in Deutschland glauben, dass sie über ausreichendes Gründungswissen verfügen für einen erfolgreichen Start in die eigene Selbständigkeit.

 

Besonders ungünstig für Deutschland zeigte sich auch, dass hier besonders viele Gründungen aus Mangel an Erwerbsalternativen erfolgen. Unter den untersuchten Ländern wies nur Südkorea noch mehr Gründungen aus diesem Motiv heraus auf. Doch gerade Gründungen aus Mangel an Erwerbsalternativen scheitern häufiger als Gründungen, die eine Marktchance ausnutzen wollen.

 

Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland

 

Die Pluspunkte Deutschlands sind laut Studie die physische Infrastruktur, die umfassenden öffentlichen Förderprogramme, die Möglichkeiten des Schutzes geistigen Eigentums (wie z.B. Patente) und die vielfältigen Möglichkeiten der Gründungsberatung. Vor allem die Möglichkeiten der Gründungsberatung werden jedoch von den meisten Gründern nicht genutzt.

 

Als Schwachpunkte werden vor allem die unzureichende schulische Gründungsausbildung, die außerschulische Gründungsausbildung, die oft mangelnden Gründungsfähigkeiten der Neugründer, Steuern und Bürokratie genannt.

 

Was wurde aus Gründungswilligen?

 

Auch wenn viele gute Förderungs- und Beratungsmöglichkeiten in Deutschland bestehen, so heißt das noch lange nicht, dass es auch zu einer Gründung kommt. Laut der Studie haben nämlich nur etwas über 40 Prozent der befragten Gründungswilligen nach einem Jahr wirklich ein Unternehmen gegründet. Der Rest hat das Gründungsvorhaben entweder verschoben oder ganz aufgegeben.

 

 

Den gesamten Länderbericht für Deutschland kann man hier downloaden:

GEM Germany 2009

 

 

Das könnte Sie noch interessieren:

 

Zahl der Existenzgründungen 2009 in Deutschland

 

 

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