Für Sie gelesen: "Die unternehmen was!"

Buchrezension zu „Die unternehmen was! Von der Gründung zum Erfolg. Unternehmerinnen berichten, wie sie es geschafft haben.“ Von Silke Becker, erschienen im Gabal Verlag 2008

 

Eigentlich ist es ja für angehende weibliche Gründer geschrieben. Doch das hat mich zum Glück nicht aufgehalten, dieses Buch zu lesen – es handelt sich nämlich um ein sehr gutes Buch.

 

Die Idee dahinter war es, bereits am Markt etablierte Unternehmerinnen über die  Anfangsjahre Ihrer Selbständigkeit zu befragen und daraus wichtige Erkenntnisse für angehende Gründerinnen zu gewinnen. Zu diesem Zweck wurden sieben Unternehmerinnen aus unterschiedlichen Branchen interviewt.

 

Darüber hinaus findet sich nach jedem Interview ein Infoteil zu einem bestimmten Thema. Diesen Infoteil schrieb entweder die Autorin selbst oder es wurde ein Experte auf dem Gebiet interviewt.

 

Das erste von insgesamt acht Kapiteln geht der Frage nach ob Frauen anders gründen als Männer. Weiters beschreibt die Autorin den optimalen Weg zur Findung einer passenden Geschäftsidee. Darüber hinaus wird ein Gründungs- und Finanzierungsbetreuer einer größeren deutschen Bank zum Thema Bankgespräch interviewt.

 

Das zweite Kapitel widmet sich der Frage, wann Sie gründen sollten und wann besser nicht. Im dritten Kapitel geht es um das Thema Teamgründungen und im vierten Kapitel um das Franchising als alternative Gründungsform. Hierzu wurde unter anderem der Geschäftsführer des Deutschen Franchiseverbandes interviewt.

 

Das nächste Kapitel widmet sich der Unternehmensgründung mit Kind und wie sich beides miteinander vereinbaren lässt. Dann geht es darum, ob eine Gründung in einer für den Gründer gänzlich neuen Branche sinnvoll ist oder nicht.

 

Kapitel 7 handelt von der Gründung eines Unternehmens in bereits fortgeschrittenem Alter. Kapitel 8 behandelt schlussendlich das Potential von Gründungswettbewerben für den Erfolg von Gründern. Hierzu wurde eine Projektleiterin beim Deutschen Gründerpreis interviewt.

 

 

Eine wichtige Erkenntnis aus dem Buch:

Besonders gelungen fand ich das erste Experteninterview zum Thema erfolgreiches Bankgespräch. Viele beschweren sich ja momentan, dass Banken nur mehr wenigen, besonders vielversprechenden Gründern Geld verleihen. Ein Kritikpunkt, den man oft zu hören bekommt ist der, dass Banken nur mehr jenen Geld geben, die es auch so aufbringen könnten, also gar keine Bank bräuchten.

 

Doch es lohnt sich dieses Problem einmal aus Bankensicht zu beleuchten: Erhalten Banken bei einer Gründung eine Zinsmarge von beispielsweise zwei Prozent, dann bedeutet dies, dass die Bank im Jahr 49 erfolgreiche Gründer braucht, um nur einen Ausfall auszugleichen. Bedenkt man nun, dass gerade in den ersten fünf Jahren ca. 30 Prozent (manche Studien gehen sogar von mehr aus) der Unternehmen scheitern, dann wird klar, dass Gründer a) ein gutes und tragfähiges Konzept brauchen, dies b) der Bank gegenüber gut präsentieren sollten und c) einen gewissen Eigenmittelanteil und gegebenenfalls zusätzliche Sicherheiten aufweisen sollten.

 

 

Das könnte Sie noch interessieren:

 

Für Sie gelesen: Die Gründerfallen

 

Für Sie gelesen: Unternehmen Selbständigkeit

 

Für Sie gelesen: 30 Chancen für Existenzgründer

 

 

Kennen Sie schon unser Buch?

 

Hier klicken: Unternehmensgründung in 50 Fragen und Antworten

 

 

 

>>>>>>>>>>>> www.gruendungswissen.at <<<<<<<<<<<<

 

 

  •  
  •  

Zurück

publish in twitterbookmark at facebook.com
« April 2010 »
S M T W T F S
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  
7 gute Gründe warum Sie diese Webseite bald wieder besuchen sollten.

Kostenlose eBooks

Erfolgreiche Unternehmensgründung

Leitfaden NeuFöG

Liste aller Gratis-eBooks 2010


Partnerwebseiten

Gründungs- und Steuerberatung in Zwettl (NÖ)
Gründungs- und Steuerberatung in Zwettl (NÖ)

Nützliche Links

Archiv