Gründerlexikon: Sog-Marketing

Die meisten Unternehmen erzeugen alles andere als einen Sog auf ihre Kunden. Vielmehr wird in den meisten Fällen Druck auf die Kunden erzeugt, damit sie dieses und jenes doch bitte kaufen mögen, weil die eigenen Produkte ja schließlich besser sind als jene der Konkurrenz. Nur: Glauben tut das in der Regel niemand.

Viel besser ist es da, einen Sog auf seine Kunden zu erzeugen, damit diese selbst auf einen zukommen und die eigenen Produkte und Dienstleistungen von sich aus nachfragen. Aber was bedeutet es wirklich, einen Sog auf seine Kunden auszuüben? Was verbirgt sich genau hinter dem Wort „Sog-Marketing“? Einige Antworten darauf gibt es in diesem Artikel:

 

 

Was ist Sog-Marketing?

 

Sog-Marketing zielt darauf ab, dass Sie sich nicht selbst beim Kunden melden und ihm irgendetwas verkaufen wollen, sondern, dass der Kunde von sich aus auf Ihr Unternehmen und Ihr Leistungsangebot aufmerksam wird und selbst nachfragt.

 

Sog-Marketing beinhaltet daher keine Werbung in Zeitungen, keine mit Werbung überfrachteten  Briefmailings und natürlich auch kein Telefonmarketing. Dieses klassische Marketing verliert meiner Meinung nach in Zukunft immer mehr an Bedeutung. Viel zu groß ist bereits die Reizüberflutung der Bevölkerung mit klassischer Werbung, als das diese noch wirklich wahrgenommen würde.

 

Für Sie als Unternehmer kann dies durchaus von Vorteil sein. Sog-Marketing kostet weniger Geld und seien wir mal ehrlich: die Wenigsten von uns möchten Kaltakquise am Telefon betreiben und dabei eine Absage nach der anderen kassieren. Doch einen Nachteil hat Sog-Marketing natürlich: es kostet Zeit, viel Zeit!

 

 

Wie erzeugt man Sog?

 

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einige Anregungen geben, wie Sie auf Ihre Wunschkunden Sog erzeugen können. Natürlich ist diese Liste beileibe nicht vollständig:

 

  • Viele Trainer, Coaches und Berater sind der festen Überzeugung, dass man genau jene Kunden bekommt, die man „verdient“. Ein altes Sprichwort sagt ja bereits „Gleich und gleich gesellt sich gern“. Mit Sicherheit gilt das auch für das Wirtschaftsleben. Man zieht genau jene Kunden an, die einem selbst recht ähnlich sind. Das Schöne daran ist, dass wir unsere Geisteshaltung, unsere Einstellung und damit unser Tun bewusst ändern können. Das geht zwar sicher nicht über Nacht, doch es ist zumindest möglich. Fragen Sie sich daher erstmal, wie der ideale Wunschkunde in Ihrer Branche eigentlich aussieht und dann fragen Sie sich als nächstes, wie andere Sie selbst sehen. Haben Sie noch großen Handlungsbedarf in Ihrem Denken und in Ihrem Tun?
  • Einiges an Ihrem Verhalten wirkt fast immer anziehend bzw. leider auch abstoßend auf Ihre Kunden. Würden Sie z.B. zu einem Verkäufer gehen wollen, der ständig schlecht drauf ist, dem nie ein Lächeln über die Lippen kommt und Sie nie richtig beachtet und nicht mal grüßt wenn Sie zur Tür hereinkommen? Zu positiv eingestellten Menschen geht man eben viel lieber einkaufen als zu negativ eingestellten Menschen. Wer nicht lächeln kann, macht kein Geschäft! Natürlich sind auch Augenkontakt, selbstbewusster Händedruck, aufrechter Gang und aktives Zuhören wichtige Erfolgsfaktoren im Sog-Marketing.
  • Spezialisierung ist ebenfalls eine Geheimwaffe im Sog-Marketing. Wahre Spezialisten wirken sehr anziehend auf Ihre Zielgruppe, da Sie eine hohe Qualität bieten, die andere zumeist nicht in diesem Ausmaß bieten können. Mehr zu den Spezialisierungsvorteilen gibt es hier.
  • Sie sollten außerdem stark auf Empfehlungsmarketing setzen. Kommen Interessenten aufgrund einer Empfehlung eines zufriedenen Kunden zu Ihnen, stehen die Chancen für einen Geschäftsabschluss viel höher als bei anderen Interessenten. Empfehlungen von Bekannten werden nämlich als sehr hoch eingeschätzt, da man selbst immer weniger die Qualität der Leistungen verschiedener Anbieter objektiv vergleichen kann. Als Ersatzkriterium zur Bestimmung der Qualität wird daher gerne die Meinung anderer eingeholt – speziell bei teureren Produkten. Wie Sie Empfehlungen gezielt stimulieren können, erfahren Sie hier.
  • Bieten Sie guten Service! Das spricht sich nämlich schnell herum. Achten Sie dabei aber besonders darauf, was Ihren Wunschkunden wirklich wichtig ist und am Herzen liegt. Es bringt nichts auf Serviceleistungen zu setzen, die Ihren Wunschkunden nicht wichtig sind und stattdessen den Preis Ihrer Leistung nur unnötig in die Höhe treiben.
  • Bieten Sie Ihren Kunden Informationen. Durch das Bereitstellen guter Informationen, die perfekt auf Ihre Wunschkunden abgestimmt sind, erreichen Sie, dass Sie als kompetent und engagiert wahrgenommen werden. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig: Sie könnten z.B. eine periodisch erscheinende Kundenzeitung herausbringen. Weitere Möglichkeiten wären der Versand eines E-Mailnewsletters und der Start eines eigenen Blogs für Ihr Unternehmen.

 

 

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